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Thema: [EDIT] - Abhängigkeit von Zopiclon

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[EDIT] - Abhängigkeit von Zopiclon

Carpe_diem am 06.02.2010 um 12:31

Hallo ihr Schlaflosen! :)

Ich leide jetzt schon wieder seit Wochen unter massiven Schlafstörungen und bin froh, dass Zopiclon ein Schlafmmittel ist, das auch mir hilft, denn leider wirken die meisten Schlafmittel bei mir nicht und verursachen teilweise sogar noch paradoxe Reaktionen.
Nun mache ich mir aber Sorgen um eine mögliche Abhängigkeit. Mein Arzt hat mich darauf hingewiesen, dass es sich bei Zopiclon um einen benzodiazepinähnlichen Stoff handelt und ein Abhängigkeitsrisiko besteht. Die Packungsbeilage spricht auch eine ganz deutliche Sprache.
Meine eh schon schlimmen Schlafprobleme wurden nun noch durch eine fast zwei Wochen andauernde fiebrige Erkältung mit Hals- und Nasennebenhöhlenentzündung verschlimmert und ich habe innnerhalb von 11 Nächten 10 x Zopiclon genommen. In den beiden Folgenächten habe ich fast gar nicht geschlafen, was besonders schlimm war, da ich obendrein auch noch krank war und da eigentlich wirklich Schlaf gebraucht hätte. Nach diesen zwei schlimmen Nächten bin ich dann auch wieder umso schlimmer krank geworden. Nun habe ich wieder zwei Nächte lang Zopiclon genommen und schlafe wirkich deutlich besser. Nur habe ich eben Angst, abhängig von diesen Tabletten zu werden, da ich schon einmal von Medikamenten abhängig war (von Clonazepam) und so ein Medikamentenentzug keine lustige Sache ist.
Weiß jemand mehr darüber oder hat selber schon Erfahrungen mit Zopiclon?
 
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Re: Abhängigkeit von Zopiclon

Rita38 am 06.02.2010 um 13:14

Guten Tag Carpe Diem,

ob Zopiclon abhängig macht ist so eine Sache, die einen sagen ja die anderen nein, auch unter Ärzten.

Ich habe Zopiclon 3 1/2 Jahre täglich eingenommen, es hat mir in dieser Zeit gut geholfen beim Schlafen. Ich konnte es nach dieser Zeit auch wieder absetzen also reduzieren und benutze es nun nicht mehr.

Es war ein gutes Medikament und hat mir gut geholfen und mich nicht abhängig gemacht. Ich wusste nicht dass man es nicht täglich nehmen darf und habe es knapp 4 Jahre abends genommen zum Schlafen.

Es ist auf keinen Fall mit einem Benzodiazepin vergleichbar man bekommt keinen Entzug davon wie zb von Tavor oder Valium und es macht auch nicht so abhängig wie die Benzodiazepine.

Ich kann nichts schlechtes über dieses Medikament berichten. Im Moment nehme ich allerdings gar keine Medikamente ausser Blutdruck und Cholesterintabletten.
 
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Re: Abhängigkeit von Zopiclon

Carpe_diem am 06.02.2010 um 15:10

Oh, 3,5 Jahre ist wirklich sehr lang! Ich nehme es mit Unterbrechungen aber auch schon länger. Bisher habe ich noch kein Medikament gefunden, dass so gut beim Einschlafen hilft, aber trotzdem kein Benzodiazepin ist. Nebenwirkungen hat es auch keine bei mir, außer dass ich morgens manchmal noch etwas neben der Spur bin, wenn ich nicht lange genug schlafen konnte und die Tablette noch nachwirkt.
Trotzdem macht mir eben die Abhängigkeit Sorgen. Was für ein Arzt hat es dir denn über einen so langen Zeitraum immer wieder verschrieben?
 
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Re: Abhängigkeit von Zopiclon

Rita38 am 06.02.2010 um 15:52

Ja das war schon lang, aber es hat mir gut geholfen. Aber ich kenne noch andere die es noch viel länger eingenommen haben. Hab nie einen Tag Pause gemacht da ich es gut vertragen hatte.

DAs hat mir mein Neurologe über den Zeiraum verschrieben, war schon ok. Abhängig bin ich ja nicht geworden.

Was meinst du denn mit Abhängigkeit? Was verstehst du darunter?

 
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Re: Abhängigkeit von Zopiclon

Carpe_diem am 06.02.2010 um 16:03

Zum einen meine ich psychische Abhängigkeit, also in meinem Fall vor allem das Gefühl, ohne nicht mehr einschlafen zu können. Und das ist im Moment auch so. Allerdings kommt gerade erschwerend hinzu, dass mein Rhythmus gerade sehr durcheinander ist und ich außerdem krank bin. Das sind keine guten Bedingungen, um Schlaftabletten abzusetzen.
Ansonsten möchte ich nicht wieder körperlich von einem Medikament abhängig werden. Der Clonazepamentzug war nicht so schlimm, wie er bei vielen anderen Leuten ist, da Clonazepam extrem süchtig macht und ich von weniger als der Säuglingsdosis (es ist eigentlich gegen Epilepsie) abhängig geworden bin. Damals hatte ich wochenlang das Gefühl einer Grippe und fühlte mich so, wie man sich sonst bei Fieber fühlt. Außerdem ist der Kopf ständig heiß geworden und noch ein paar andere Dinge.
 
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