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Thema: Albträume oder sehr lintensive Träume vor dem Aufwachen

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Albträume oder sehr lintensive Träume vor dem Aufwachen

Mondraute am 02.02.2018 um 10:19

Hallo,

Es geht um folgendes:
Ich habe über einen sehr langen Zeitraum sehr belastende Lebensereignisse infolge der schweren Erkrankung meines inzwischen im Jahre 2016 verstorbenen Mannes u.einiges mehr aushalten müssen.
Von meinem Psychiater wurden mir damals über einen Zeitraum von sieben Jahren bis 2013 Mirtazipin und Venlafaxin verschrieben.
Nach dem Absetzen der Mediamente, zuletzt Mirtazipin, endete wirklich jede Nacht abrupt gegen 4.00 Uhr morgens, zumeist mit schrecklichen Albträumen.
Seit etwa einem halben Jahr nun, kann ich wieder durchschlafen, aber noch immer lassen mich sehr intensive Träume aus dem Schlaf hochschrecken und es braucht eine geraume Zeit bis ich mein Nervensystem wieder herunterfahren kann.
Ich stelle mir die Frage, ob es da noch einen Zusammenhang mit der Medikamenteneinnahme geben kann, auch noch nach so langer Zeit, oder ob die Psyche mir da noch einen Streich spielt.
Seltsam ist, dass mit dem Aufwachen auch immer ein Tinnitus verbunden ist, der manchmal tagsüber auch wieder verschwinden kann.
Zu meiner Person: Ich bin über 70 Jahre alt, konnte aber vor diesen Ereignissen eigentlich immer gut schlafen.

Vielleicht gibt es hierzu doch einige Erkenntnisse, die mir sehr weiterhelfen würden.

Ich würde mich sehr freuen, wenn man mir hier, wo auch sonst, weiterhelfen könnte.Danke im voraus.


Mondraute
 
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Re: Albträume oder sehr lintensive Träume vor dem Aufwachen

Honig am 03.02.2018 um 16:37

Hallo,

durch Mirtazapin und andere ADs werden die REM Phasen unterdrückt (diese sind für Träume verantwortlich). Nach dem Absetzen kommt es oft zu solchen REM-Phasen Parasomnien mit Albträumen.
Siehe dir diesen Foren-Beitrag an:
https://www.schlafgestoert.de/comment/site-12/open-1686/site-3.html?b91e3ba9aa9026ca335df70abda3dc0#11681

LG
Honig
 
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Re: Albträume oder sehr lintensive Träume vor dem Aufwachen

Mondraute am 04.02.2018 um 14:05

Hallo Honig,
ich habe mir den Beitrag von Katzenpirat aufmerksam durchgelesen, danke, dass du ihn mir hast zukommen lassen. Ich dachte schon, dass ich überhaupt keine Antwort mehr bekomme.

Mir ist dabei aufgefallen, dass es mir, genau wie ihr, umso besser tagsüber geht, wenn ich weniger schlafe, d.h. vielleicht eine REM-Phase auslasse. Ich vermute mal ganz vorsichtig, dass in der REM - Phase früh am morgen, mein Nervenkostüm ausser Takt gerät, warum auch immer. Es ist schon erstaunlich, dass ich ähnlich wie sie, bis Mittag Zeit brauche, um mich von dem intensiven Traum nervlich zu erholen.
Ganz besonders merke ich es an dem Tinnitus, schlafe ich weniger, ist der Tinnitus besser, je länger ich schlafe, um so nachhaltiger ist er am nächsten Tag.

Könnte ein Versuch mit Schlafrestriktion helfen?

LG Mondraute


 
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Re: Albträume oder sehr lintensive Träume vor dem Aufwachen

Honig am 04.02.2018 um 19:59

Hallo,

Katzenpirat ist männlich Grafik: Smilie Zwinker
Schlafrestriktion könnte durchaus helfen die Schlafphasen zu normalisieren.

LG
Honig
 
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Re: Albträume oder sehr lintensive Träume vor dem Aufwachen

Mondraute am 04.02.2018 um 22:00

Danke Honig

bist du etwa auch männlich? Ich bin erst vor kurzem auf dieses Forum gestoßen. Danke für deine schnelle Antwort

Jetzt werde ich mich einmal mit der Schlafrestriktion näher befassen. Mal sehen,ob ich das hinbekomme. Hast du sonst noch irgendwelche Typs?

Mondraute
Mondraute
 
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