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Moderatoren: Michael, TilmannMueller
Thema: [EDIT] - Schlafmedizin vor dem Aus
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[EDIT] - Schlafmedizin vor dem Aus
TilmannMueller
(webmaster)
am 05.08.2010 um 16:45
Na dann gute Nacht!
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/614505/ambulante-schlaflabore.html
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/42216/Ambulante_Schlafmediziner_stellen_aus_Protest_gegen_Honorarreform_Untersuchungen_ein.htm
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Re: Schlafmedizin vor dem Aus
spoon79
am 06.08.2010 um 12:56
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Re: Schlafmedizin vor dem Aus
TilmannMueller
(webmaster)
am 06.08.2010 um 14:05
Letztendlich scheint es Ziel der Reform zu sein, der mengenmäßigen Ausweitung u.a. schlafmedizinischer Leistungen einen Riegel vorzuschieben, indem man die Anzahl derer, die die Leistung erbringen dürfen, verkleinert und gleichzeitig die Leistung schlechter vergütet.
Der Entscheidung, die wichtigste Methode der Schlafmedizin im ambulanten Bereich auf HNO-Ärzte und Pneumologen zu beschränken, fehlt schlicht (schlaf)medizinischer Sachverstand, aber den hat man schon in der Vergangenheit vermißt, wenn z.B. der Medizinische Dienst der Krankenkasse völlig unsinnig darauf bestand, dass z.B. Insomnie- oder Narkolepsiepatienten vor unter Schlaflaboruntersuchung darauf zu testen seien, ob sie krankhafte Schnarcher sind.
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Re: Schlafmedizin vor dem Aus
Stefan
am 07.08.2010 um 06:52
Es gibt nachweislich immer mehr Menschen, die unter Schlafstörungen leiden. Gleichzeitig sollen schlafmedizinische Leistungen heruntergefahren werden und an HNO-Ärzte und Pneumologen übertragen werden?
Das bedeutet für die Patienten eine schlechtere Behandlung und damit einen längeren Leidensweg. Aber ich denke auch aus Kostengründen ist das doch Blödsinn. Wenn eine zunehmende Zahl von Insomnie-Patienten schlechter behandelt wird, mag das vielleicht kurzfristig Geld einsparen, aber langfristig hat das doch wohl eher einen gegenteiligen Effekt....
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Re: Schlafmedizin vor dem Aus
Joerg_Berlin
am 07.08.2010 um 23:35
Ansonsten: Was die treiben, ist ein Alptraum.
Schade, dass die Schlafmedizin nicht so viele Patienten und wirklich schlagkräftige Vereine hat, wie so manch andere Erkrankung (Diabetiker, Rheuma, Krebs). Dann wäre mehr Druck durch die Patienten machbar.
Da wird letztlich ein ganzer Berufsstand in den Ruin getrieben.
Ich will Pneumologen und HNO-Ärzten nicht zu Nahe treten, aber ich fürchte, für Narkolepsie sind sie z.B. die falschen Ansprechpartner. Kann es sein, dass die Träger der Entscheidungen bisher nur von Schlafapnoe gehört haben und die restlichen Erkrankungen gar nicht kennen?
--
Internet-Selbsthilfegruppe Narkolepsie Berlin
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