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Thema: Arzt sagt: Erhöhtes Schlaganfallrisiko durch Schlafstörung?
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Arzt sagt: Erhöhtes Schlaganfallrisiko durch Schlafstörung?
Rihana
am 23.02.2010 um 11:54
Ich bin momentan sehr besorgt.Mein Arzt hat gesagt das ich lernen soll zur Ruhe zu kommen dann wird sich der Schlaf auch wieder einstellen.Wenn ich das nicht schaffe habe ich ein hohes Erkrankungsrisiko bezüglich Schlaganfall/Herzinfakt..ist das richtig?
Ich habe ihm erklärt das ich immer 2 Tage in der Woche habe wo ich nur 3-4 Stunden zerhackt schlafen kann.Bei den anderen Tagen komme ich auf 6-9 Stunden mit kurzen Unterbrechungen.Angeblich kann man diese schlechten Nächte nicht ausgleichen.Ich kann das doch nciht selber ändern,ich kann doch ncihts dafür wenn ich oft nach 3 Stunden wach werde und nicht mehr weiterschlafen kann.Ich bin dann plötzlich wach und von Müdigkeit keine Spur.Außerdem meinte er das zerhackter Schlaf ein Zeichen für Hirnorganmische Krankheiten ist.Ich war aber bereits im Schlaflabor im November wo man mir gesagt hat das ich zwar viele Wachphasen habe,es sei aber nicht organisch.Was stimmt denn nun?
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Re: Arzt sagt: Erhöhtes Schlaganfallrisiko durch Schlafstörung?
TilmannMueller
(webmaster)
am 23.02.2010 um 12:29
Mir ist keine einzige Studie bekannt, die bei "normalen" Ein- und Durchschlafstörungen" (chronische Insomnie) ein erhöhtes Risiko für Schlaganfall/Herzinfarkt nachgewiesen hat.
Möglicherweise verwechselt ihr Arzt in diesem Fall Insomnie und schlafbezogene Atmungstörung. Bei letzteren besteht in der Tat ein entsprechendes Risiko.
Zerhackter Schlaf kann bei hirnorganischen Krankheiten vorkommen - allerdings auch bei vielen anderen Erkrankungen einschließlich rein nichtorganischen Insomnien.
Ich fürchte, dass diese Aussagen eher dazu geeignet sind das ohnehin ungeeignete "Sie müssen zur Ruhe kommen!" (Achtung: Entspannen Sie sich jetzt!) gänzlich durch die daraus resultierende Verunsicherung zu torpedieren.
Mit freundlichen Grüßen
T. Müller
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Re: Arzt sagt: Erhöhtes Schlaganfallrisiko durch Schlafstörung?
maggy222
am 23.02.2010 um 14:38
Ich habe trotz fehlender Risikofaktoren einen ständig erhöhten Blutdruck, der auch durch Medikamente nicht zu senken ist. Da dieser besonders nachts und früh morgens sehr hoch ist,sind sicherlich die Schlafstörungen die eigentliche Ursache, denn nachts sollte der Blutdruck in der Regel ja sinken.
Wenn Du aber an einigen Tagen einen oberflächlichen, aber von den Stunden her, einen fast normalen Schlaf hast, kannst Du Dich sicherlich auf die Aussagen Dr. Müllers verlassen.
Ich wäre schon froh, wenn ich 5 Stunden "zusammenbekommen" würde, wache auch meist nach einer Stunde Schlaf bereits wieder auf und dies nach jeder weiteren Stunde. Dumm nur, dass ich nach einem halben Jahr Schlafentzug nun IMMER um 6.00 Uhr aufwache und dann war es das mit meinem Schlaf, unabhängig, wann ich ins Bett gegangen oder eingeschlafen bin.
Ich glaube, so wie Du Deinen Schlaf beschreibst, mußt Du Dir keine wirklichen Sorgen machen. Aber vielleicht ist der Ratschlag, zur Ruhe zu kommen, gar nicht so schlecht und Dir versuchst es einmal mit verschiedenen Entspannungsformen wie Meditation, autog. Training o.ä.
Maggy
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Re: Arzt sagt: Erhöhtes Schlaganfallrisiko durch Schlafstörung?
Rihana
am 23.02.2010 um 18:27
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Re: Arzt sagt: Erhöhtes Schlaganfallrisiko durch Schlafstörung?
maggy222
am 24.02.2010 um 11:21
hast Du mal mit Deinem Arzt über eine evtl. "Angststörung" gesprochen. Dies ist häufig ein Symptom einer Depression und diese Angst kann völlig unbegründet sein, muß aber behandelt werden, weil sie sich - wie auch die Schlafstörung - verselbständigt. Statt Dich mit Deiner m.E. unbegründeten Angst auseinander zu setzen, könnte ich mir vorstellen, dass hier ein Verhaltenstraining helfen könnte.
Vielleicht sprichst Du mal mit Deinem Arzt darüber.Allerdings scheint der nicht der richtige zu sein, wenn er Deine Angst noch doch so unqualifizierte Aussagen zusätzlich anheizt.
Maggy
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