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Thema: [EDIT] - Abhängigkeit von Zopiclon

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Re: Abhängigkeit von Zopiclon

Rita38 am 07.02.2010 um 17:36

Doch natürlich gibt es eine Alkoholabhängigkeit, gerade Alkoholiker erhöhen ja die Dosis sehr extrem mit der Zeit. Ich habe es falsch ausgedrückt, ich meinte wohl eher Sucht nicht Abhängigkeit und Suchtverhalten.

Wie dem auch sei, eine Dauerlösung sollte es natürlich nicht sein, sicherlich im Ausnahmefall besser als gar nicht zu schlafen.

 
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Re: Abhängigkeit von Zopiclon

Carpe_diem am 07.02.2010 um 22:14

Zopiclon ist jedenfalls ein benzodiazepinähnlicher Wirkstoff und somit in gewisser Hinsicht vielleicht doch mit Benzodiazepinen vergleichbar. Als leichtes Schlafmittel würde ich es nicht bezeichnen, denn es wirkt auch bei mir und bei mir wirkt sonst nicht viel. Es hat schon eine sehr starke Wirkung im Vergleich zu vielen anderen Mitteln. Aber natürlich ist die Wirkung auch von Person zu Person verschieden.
Ich habe mir das Clonazpam nicht illegal verschafft und auch nicht tagsüber genommen und trotzdem war ich ganz eindeutig auch körperlich davon abhängig. Das merkt man nur im Alltag nicht unbedingt. Die Entzugssymptome fingen auch erst an, als ich (in einer Klinik) von 8 auf 6 Tropfen reduziert habe. Ich bin seitdem aber sehr vorsichtig.
 
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Re: Abhängigkeit von Zopiclon

Rita38 am 08.02.2010 um 08:11

Also mein Arzt hat damals gesagt es sei ein leichtes Schlafmittel. Ich bin auch nicht davon direkt müde geworden,wäre ich nicht ins Bett gegangen wäre ich auch nicht eingeschlafen damit.
Mit Benzodiazepinen ist es keinesfalls vergleichbar da es an anderen Rezeptoren andockt und auch nicht so schnell süchtig macht wie Benzos.

Dann warst du schon davon abhängig? über welchen Zeitraum hast du das clonazapam genommen? Süchtig warst du dann nicht, aber abhängig.
 
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Re: Abhängigkeit von Zopiclon

Carpe_diem am 08.02.2010 um 11:38

Warum war ich nicht süchtig, sondern abhängig? Ich dachte immer, das sei das Gleiche, kenne mich da aber auch nicht so aus.

Das Clonazepam habe ich das erste Mal mit 14 gegen meine Schlafstörungen verschrieben bekommen. Es gab dann immer wieder Phasen, wo ich es gar nicht oder nur in sehr geringen Mengen genommen habe. Mit 26 allerdings habe ich es schon täglich genommen und plötzlich gemerkt, dass ich es nicht mehr absetzen kann, was früher kein Problem war. Körperliche Entzugserscheinungen habe ich da erst nicht bemerkt. Zunächst fiel mir auf, dass ich ohne nicht mehr schlafen konnte und habe es aber immer wieder ohne versucht. Wenn ich dann nach ein paar Stunden immer noch nicht eingeschlafen war, habe ich es wieder genommen. Mehrmals hatte ich abends das Gefühl, eine Erklältung zu kriegen. Das könnten auch schon erste Entzugserscheinungen gewesen sein. Ich musste dann auch die Dosis drastisch steigern. Gegen Epilepsie geträgt die Säuglingsdosis 12 Tropfen. Als ich angefangen habe, diese Tropfen zu nehmen, reichten ganz am Anfang 4 Stück, bald wurden daraus 6, schließlich dann 8. Auch Tropfen reichten dann irgendwenn nicht mehr und ich musste regelmäßig nachts eine zweite Portion von 8 Tropfen nehmen. Das war immer noch weit von der Erwachsenendosis gegen Epilepsie entfernt, hat aber gereicht, um mich abhängig zu machen. Mit den Entzugssymptomen hatte ich mehr als vier Wochen zu kämpfen. Das möchte ich nicht noch einmal erleben.
 
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Re: Abhängigkeit von Zopiclon

Rita38 am 08.02.2010 um 13:06

süchtig ist man wenn man kriminell den Stoff beschafft also auch ggff auf dem Schwarzmarkt oder so, wie Heroinsüchtige.
Naja 12 Tropfen sind ja nicht so viel da warst du nicht extrem abhängig oder so.
4 wochen entzugssymptome sind echt ok, manche haben die bis zu 2 Jahren.

aber gut dass du davon weg bist, aber Zopiclon kann man echt damit nicht vergleichen, ich hab nicht mal gewusst dass es abhängig machen kann, habs ja sehr lange eingenommen, aber war schon ok. wenn ich mal wieder nicht schlafen kann nehm ichs auch wieder, konnte es ja problemlos absetzen.

dir viel Glück und gute Besserung wegen dem Schlaf.
 
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