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Thema: Frage bzgl. Schlafkompression an Herrn Dr. Tilmann-Müller

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Re: Frage bzgl. Schlafkompression an Herrn Dr. Tilmann-Müller

maggy222 am 26.02.2010 um 13:43

Liebe Laura,

nachdem ich über ein halbes Jahr die Schlafkompression gemacht habe (anfangs mit tollem Erfolg) gab es immer wieder Einbrüche, die ich aber immer umschiffen konnte, indem ich mir sagte, heute nicht gut geschlafen, dafür morgen vielleicht wieder besser. So war es dann auch häufig, will sagen, mit der Zeit wird man etwas gelassener.

Anfangs war mein Schlaffenster 24.00 bis 6.00. Später hatte ich wie Du auch das Problem, bis Mitternacht wach zu bleiben. Da ich aber unabhängig von der Zeit des ins Bett gehens, nun immer um 6.00 Uhr wach werde, aber eine Std. und mehr zum Einschlafen brauche, gehe ich jetzt um 23.30 ins Bett und versuche, bis 6.15 zu schlafen.
Insgesamt hilft es mir aber immer wieder, das Bedürfnis, nachts noch eine Schlaftablette zu nehmen, zu unterdrücken und am nächsten Tag bin ich dann sehr stolz auf mich, es nicht getan zu haben.

Wenn ich dann eine mehr oder weniger schlaflose Nacht mit weniger als 4 Std. hinter mir habe, bin ich dann allerdings am nächsten Tag zu müde, dass ich froh bin, um 23.30 ins Bett zu "dürfen".

Sieh es einfach mal ganz praktisch, dass Dein Körper sich immer noch so viel Schlaf holt, dass Du damit leben kannst.

Alles Liebe und eine gute Nacht heute und später.

Margritt
 
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Re: Frage bzgl. Schlafkompression an Herrn Dr. Tilmann-Müller

Seba1 am 26.02.2010 um 13:59

Hi Laura,
probier doch mal dieses:
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Ist eine CD, in der Techniken vorgestellt werden, wie man wieder schneller nach einem Aufwachen nachts ruhig wird und wiedereinschläft. Funktioniert auch recht gut! Kannste bei Amazon bestellen! Auch sehr gut als Einschlafhilfe geeignet!
Alles Gute, Seba
 
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Re: Frage bzgl. Schlafkompression an Herrn Dr. Tilmann-Müller

pinkleo am 26.02.2010 um 17:01

Liebe Margitt,

es ist super, wie die Schlafkompression bei die geholfen hat. Man sollte es wahrscheinlich auch nicht so eng sehen und sich von Einbrüchen nicht unterkriegen lassen. In welchen Abstand kommen die Einbrüche und wie lange dauern sie dann an.
Ich gehe eigentlich schon seit Jahren erst 24 Uhr ins Bett und stehe meistens 5.30 Uhr auf. Seit Dezember mache ich ab 5 Uhr morgens Lichttherapie. Aber dauerhaft am Stück schlafen kann ich totzdem nicht. Ich habe starke Probleme beim Einschlafen, trotz großer Müdigkeit und schlafe immernur sehr zerhackt, trotz diesen geringen Schaffenster. Auch am We bin ich schon 6.00 Uhr munter, kuschel natürlich dann noch weng im Bettchen rum.
Manchmal denke ich mir irgendwas is in meinem Kopf durcheinander. Sorry, aber du verstehst bestimmt was ich meine.
Vielleich gibts ja irgenwelche hirnorganischen Schäden. Werd mal mein Psychotante demnächst darauf ansprechen.

Ganz liebe Grüße Simone
 
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Re: Frage bzgl. Schlafkompression an Herrn Dr. Tilmann-Müller

maggy222 am 27.02.2010 um 11:48

Liebe Simone,

die Einbrüche (d.h. besonders schlechter Schlaf) ändert sich von Nacht zu Nacht und es ist kein Muster zu erkennen. Habe aber öfter das Gefühl, dass das auch mit Wetteränderungen zu tun hat, d.h. von Hoch- zu Tiefdruckgebieten, von Kälte- zu Wärmephasen. Der Schlaf "am Stück" ist übrigens nur ein Wunsch, da wir alle nachts oft wach werden. Aber es geht mir wie Dir, das stückweise Schlafen nervt doch sehr, weil ich nach sehr langer Anlaufphase (bis zu 1 1/2 Std.) trotzdem schon nach einer STd. wieder wach werde. Und das wiederholt sich dann bis zu zwanzig Mal.Oft bin ich froh, endlich um 6.00 Uhr aufstehen zu können, sofort wach, aber erschöpft.

Ich kuschel dann noch ein wenig mit meinem Hund, der ansonsten sich weigert, schon so früh aufzustehen, ist wohl ein Langschläfer und fand die Schlafkompression ätzend.

Die Lichttherapie habe ich mal 4 Wochen während einer Kur probiert, hat mir aber auch nichts gebracht, auch Melatonin brachte keinen Erfolg.

Übrigens haben die früheren Therapien viele Einsichten gebracht, haben mir leider aber auch keinen Schlaf beschert.

Aber belaste Dich nicht noch zusätzlich mit der Idee hirnorganischer Schäden, das ist nur in den seltensten Fällen Ursache für unsere Schlafstörung, aber vielleicht macht Dein Arzt ja mal zur Sicherheit ein EEG.

Als mir damals vor vielen Jahren ein EEG gemacht wurde und mein Psychiater meinte, wenn er nicht wüßte, dass es meines wäre, würde er denken, das sei das eines Kindes, habe ich gleich gefragt, ob das Ergebnis oder Einfluß auf meine Intelligenz habe, lachte er nur und das hat mich dann wieder beruhigt!!!

Alles Liebe und ein schönes Wochenende.

Maggy
 
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[EDIT] - Re: Frage bzgl. Schlafkompression an Herrn Dr. Tilmann-Müller

pinkleo am 27.02.2010 um 18:32

Liebe Maggy,

deine Schlafphasen ähneln den meinen schon sehr! Ich erkenne auch absolut kein Muster und es ist von Woche zu Woche anders.

Ja das mit dem "Hirnschaden" meinte ich auch nicht zu ernst Grafik: Smilie Gluecklich
Ich sag nur immer zu meinen Kolleginnen. Irgendwie stimmt bei mir da oben was nicht. Weil halt mit der Schlaferei alles a wengle anders ist als bei anderen Grafik: Smilie Zwinker
Aber ich nehms inzwischen gelassen und laß mich von den dämlichen Schlafstörungen nicht runterziehen. Ich genieße mein Leben, soweit es geht.

Im Moment probiere ich es mit Valdoxan und wenn das nichts bringt, hör ich auf mit dem herumexperimentieren. Manchmal komme ich ja ganz gut mit der Situtation klar und manchmal weniger. Dann werde ich halt doch mal ne Schlaftablette einwerfen. So als Notlösung, wenns zu sehr nervt.
Meine Oma hatte übrigens auch starke Schlafstörungen und nahm Jahrzehnte Schlaftabletten. Sie ist 89 Jahre alt geworden und war bis zum Schluß topfit.

Das schaffen wir doch auch!!!

Liebe Grüße und auch ein schönes Wochenende!

Simone
 
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