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Thema: Bleierne Tagesmüdigkeit - CFS?
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Bleierne Tagesmüdigkeit - CFS?
jakob_g
am 18.08.2009 um 16:34
seit mittlerweile drei Jahren plage ich (26 Jahre alt) mich mit Einschlafstörungen und Tagesmüdigkeit herum, und bis heute konnte kein Arzt feststellen, warum. Die Situation wird immer schlimmer - deswegen möchte ich hier um euren Rat fragen.
Zur Vorgeschichte: Meine private Situation war die letzten Jahre nicht immer einfach. Ganz viel Pech im Liebesleben, und bedingt durch einen schweren Unfall im Familienkreis kein immer allzu einfaches Familienleben, sodass sich die Lebensumstände schlagartig von einem Tag auf den anderen geändert haben. Zwar sehe ich mittlerweile alles sehr locker und kann gut damit umgehen, aber wer weiß, was im Unterbewusstsein vorgeht - „normal“ oder einfach ist die Situation sicherlich nicht.
Vor fünfeinhalb Jahren, im Alter von 20, hatte ich zwei Hörstürze binnen drei Monaten mit einem Tinnitus auf dem rechten Ohr als Folge. Körperliche Ursachen wurden ausgeschlossen, der Hörtest war bis auf die Tinnitus-Frequenz ebenfalls sehr gut. Vermutlich war der Stress insbesondere im Studium daran schuld. Mittlerweile habe ich kaum noch Beschwerden am Ohr, was ich vermutlich nur meiner mir selbst verordneten Pause von sechs Monaten zu verdanken habe, denn die medizinische Behandlung mit Infusionen, Krankengymnastik, Akupunktur, Gingko- und Magnesiumpräparaten hat augenscheinlich nichts bewirkt.
Vor drei Jahren traten dann zum ersten Mal merkliche Einschlafstörungen auf, binnen kurzer Zeit hat es jede Nacht zwei bis drei Stunden gedauert, bis ich eingeschlafen bin, einige Nächte waren auch vollkommen schlaflos. Die Beschwerden waren und sind unabhängig von äußeren Einflüssen wie Ernährung, Alkohol, Bewegung, Schlafenszeiten, Schlafdauer, Urlaub oder Arbeit, Stress - diese Faktoren ändern nur marginal etwas. Auch im Urlaub, fernab von Arbeit, Handy oder Internet habe ich dieselben Probleme. Bewegung, harte körperliche Arbeit, Saunieren, Schwimmen, Baden oder nächtliche Spaziergänge haben nichts verbessert, genauso wenig wie Versuche mit Baldrian, Johanneskraut oder Hopfen.
Dazu haben sich schnell weitere Beschwerden entwickelt: eine immer schlimmer werdende Tagesmüdigkeit und eine Gewichtszunahme von mehr als 10 kg binnen eines Monats, ohne geänderten Lebenswandel. Extrem starkes Schwitzen tagsüber, auch bei Kälte, unabhängig von körperlicher Anstrengung. Dazu vereinzelt starker Harndrang und ein ständiges Herzrasen, Letzteres auch bei Entspannung oder nachts im Bett. Es fühlt sich an, als ob mir viel zu schnell die Puste ausgeht und mein ganzer Körper zu schnell „pumpt“. Besonders das Schwitzen ist mir sehr peinlich, denn selbst wirklich fettleibige Menschen schwitzen nicht so sehr wie ich.
Vor zwei Jahren dann der erste Besuch beim Hausarzt. Blutbild, Urinprobe, EKG und Ultraschall zeigen keine Auffälligkeiten, bei einer anschließenden Szintigraphie wird jedoch ein Knoten an der Schilddrüse festgestellt, der aber in Ordnung ist. Empfehlung des Arztes lautete auf „kürzer treten“. Das für ein halbes Jahr probiert, keine merkliche Verbesserung.
Insbesondere im letzten Jahr hat sich das Beschwerdebild verändert, von einem Tag auf den anderen: Die Einschlafzeit wurde wesentlich besser (ca. 60 Minuten), die Tagesmüdigkeit abprupt immer schlimmer. Einschlafprobleme meistens nur dann, wenn am nächsten Tag ein wichtiger Termin ansteht, ansonsten sporadisch, aber kein Vergleich mehr zu früher, viel besser geworden. Daraufhin wieder der Gang zum Hausarzt mit Überweisung an einen Lungenfacharzt, der mir ein mobiles Schlafüberwachungsgerät für zuhause mitgegeben hat, aber auch das zeichnete keine Auffälligkeiten auf, abgesehen von der langen Wachliegedauer. Nächste Station führte ins Schlaflabor, das mir aber ebenfalls beste Schlafeigenschaften bestätigt und keine Unauffälligkeiten feststellt: kein Restless Legs, kein Schnarchen, keine Schlafapnoe, kein Zähneknirschen (wenngleich mein Zahnarzt schon 2005 Bruxismus vermutet hat), normale Schlafphasen und -tiefe.
Daran schloss sich dann eine zuhause durchgeführte Schlafrestriktionstherapie an. Die hat die Einschlafzeit auf ca. 30-45 Minuten „gedrückt“, die Tagesmüdigkeit hat das aber nicht beeinflusst. Die Schweißproduktion ist dank Behandlung mit drei Mal täglich Vagantin und ab und an Einsprühen mit Odaban einigermaßen erträglich, aber an heißen Tagen immer noch deutlich über „Norm“. Den Harndrang hingegen behandelt Vagantin ganz gut.
Vor einigen Wochen hat sich die Situation wieder abprupt verändert, bzw. verschlimmert. Die Tagesmüdigkeit wird konstant schlimmer, ohne dass ich einen konkreten Anlass weiß, wogegen die Einschlafzeiten immer besser werden, ich würde auf unter 30 Minuten schätzen, also fast „normal“. Dafür kommen auf 9-10 Stunden Schlaf pro Nacht die ich brauche nur ca. 3-5 „aktive“ Stunden, dann fühle ich mich wieder „bettreif“.
Die gesamte Situation wird mehr und mehr zur Belastung für mich. Die permanente Müdigkeit zehrt massiv an meinen Kräften, ich hab oft das Gefühl, neben mir zu stehen, vollkommen verplant, zerstreut, ja, gar „tollpatschig“ geworden zu sein, kann mich schwer konzentrieren, bin oft ablenkbar oder lustlos und gereizt und bei einigen Tätigkeiten viel langsamer als früher. Teilweise glaube ich, dass ich mich sogar „künstlich“ über Dinge aufrege. Mitunter habe ich das Gefühl, dass mir sogar das Sprechen schwerer fällt (so ähnlich wie wenn man betrunken ist, obwohl ich absolut nüchtern bin), meine Aussprache undeutlich wird und dass ich seltsam laufe. Die Rückmeldung von Dritten, die mich oft fragen, was denn los ist, weil ich so lustlos-gelangweilt aussehe, bestätigt mir das. Mittlerweile wird schon der einfache Gang zum Einkaufen oft eine Tortur, mir brennen die Augen, sie sind trocken und tränen, und ich werde lichtempfindlicher, das Sehen strengt mich teilweise sehr an, ich fühl mich irgendwie „beklemmt“, unsicher und bedrückt, selbst bei Dingen, die mir Spaß machen, auf die ich mich eigentlich freu. Mitunter schaffe ich es nicht mal, Menschen in die Augen zu schauen. Auch nach dem Essen bin ich oft hundemüde, als hätte ich gerade einen Kraftakt vollbracht.
Diese Symptome sind definitiv neu und seit vielleicht einem halben, dreiviertel Jahr präsent. Die Schlafdauer - ob 6 oder 12 Stunden - ändert daran gar nichts. Die „Schwitzattacken“ werden schlimmer, lassen sich mit Vagantin und Odaban (Letzteres für die Achseln) nur leidlich behandeln. Auf der einen Seite habe ich einen fast schon überzogenen Tatendrang, auf der anderen Seite bin ich müde, oft lustlos und abgeschlagen, verbringe immer mehr Zeit zuhause. Immer häufiger habe ich auch Schluckbeschwerden und ständig einen leichten Husten bzw. Kratzen im Hals, neuerdings auch öfters Kopfweh ohne ersichtlichen Grund. Auch bin ich immer öfter krank, zwei, drei Tage mit Fieber im Bett, allein dieses Jahr schon vier oder fünf mal, was für mich eher ungewöhnlich ist.
Die Müdigkeit fühlt sich an, wie wenn von innen jemand am Hals oder Brustkorb herunterzieht und einen auf den Boden drückt, wie eine durchdringene Mattigkeit. Ich würde es mit der bleiernen Schwere vergleichen, die man hat, wenn man mit Fieber im Bett liegt, oder aber wenn man eine Nacht durchgetrunken hat und am nächsten Morgen total erschöpft ist - ich glaube, dieses Bild triffts ziemlich gut. Zumindest fühle ich mich nach einer durchzechten Nacht (was nicht oft vorkommt) nicht schlechter als sonst auch... „Aufputschmittel“ ändern daran nichts. Ich bin oft kurzatmig, manchmal wird mir nach einer Anstrengung auch kurz schwarz vor Augen und in den letzten Wochen habe ich ein wenn auch seltenes Stechen in der linken Brust. Was sich seit Beginn der Krankheit auch stark verschlechtert hat ist meine Haarpracht, Geheimratsecken und Mönchstonsur werden sichtbar - doch wenigstens das muss ja in meinem Alter nichts mehr heißen, wenn man erblich vorbelastet ist.
Ich hab das Gefühl, dass die ständige Müdigkeit sich auf meinen Geisteszustand auswirkt und mich richtig kaputtmacht, habe teilweise sogar Angst, psychisch erkrankt zu sein. Die Krankheit bestimmt mein Leben mittlerweile recht stark, und die Ignoranz vieler Leute („Leg dich halt mal zeitiger ins Bett“, „Schlaf dich richtig aus“) tut wirklich weh. Selbst die Ärzte scheinen das Problem nur mit Schlaftabletten anzugehen („Nehmen Sie vor wichtigen Terminen halt eine Tablette“).
Sonst geht’s mir gut, ich habe keine Beschwerden. Ich nehme keine Drogen, rauche nur zwei bis drei Mal im Monat eine Pfeife oder Shisha, trinke Alkohol, Kaffee und Tee nur in Maßen (2-3 Tassen pro Tag), nehme keine anderweitigen Medikamente und keine (!) Schlaftabletten. Ich leide an keiner mir bekannten psychischen oder körperlichen Erkrankung. Das einzige, das bei mir ab und an auftritt, ist ein unruhiger Magen (Blähungen, Sodbrennen). Meine Ernährung ist jedoch verbesserungswürdig: einseitig, zu viel, zu fettig, zu ungesund - daran arbeite ich.
Einziges Manko: Obwohl ich mich viel bewege - fast alles mache ich zu Fuß oder mit den Öffentlichen und gehe oft spazieren - bin ich unsportlich und leider übergewichtig (BMI zwischen 29 und 30, vor Auftreten der Probleme bei ca. 26). Die meiste Zeit des Tages verbringe ich vorm PC in sitzender Tätigkeit beim Arbeiten. Seit dem Auftreten der Probleme sinken allerdings meine Leistungen in der Ausbildung rapide ab, sodass das Ganze natürlich zu einem Teufelskreis führt, denn die Sorge um einen Abschluss nimmt immer mehr zu und belastet extrem.
Wenn man als Laie im Internet sucht, dann findet man viele Krankheiten, zu denen die Symptome passen: CFS, Angststörung, idiopathische Hypersomnie, bipolare Störungen, aber auch Herzerkrankungen. Hat irgendjemand einen Tipp für mich?
Vielen Dank,
Jakob
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Re: Bleierne Tagesmüdigkeit - CFS?
Tocaya
am 18.08.2009 um 18:33
ist Deine Schlddrüse wirklich gründlich von einem Facharzt, z.B. einem Endokrinologen untersucht worden? Gibt es in der Nähe Deines Wohnorts einen solchen Spezialisten? Falls Deine Schilddrüse gesund ist, würde ich, wäre ich an Deiner Stelle, einen Facharzt resp. Fachärztin für psychosomatische Medizin (gibt es leider auch nicht an jeder Ecke) aufsuchen, da die sich darauf verstehen, die somatischen und psychischen Anteile Deines Krankheitsbildes auseinander zu dividieren.
Liebe Grüße, Tocaya
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Re: Bleierne Tagesmüdigkeit - CFS?
jakob_g
am 20.08.2009 um 11:21
danke für deine Antwort! Ich finds toll, dass es so viele engagierte Leute gibt, die Leidensgenossen helfen - danke!
Meine persönliche Vermutung ist schon seit längerem etwas an der Schilddrüse, da das zu den Symptomen ganz gut passen würde, wenngleich auch die Beschwerden (Gewichtszunahme, aber Schwitzen) auseinanderlaufen. Leider wurde weder beim großen Blutbild (T-Hormone, wenn ich mich nicht irre) noch bei der Szintigraphie etwas gefunden, aber ich werde nochmal in diese Richtung drängen.
Wenn beim nächsten Arzttermin nichts rauskommt (muss nochmal zum Schlafmediziner) wäre mein nächster Gang auch zum Endokrinologen oder zu einem Facharzt, der sich auch auf die Psyche versteht. Ich hoffe, die finden endlich was. ;-(
Vielen Dank für deine Unterstützung!
Jakob
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Re: Bleierne Tagesmüdigkeit - CFS?
maggy222
am 20.08.2009 um 20:05
ich habe auch spontan auf die Schilddrüse getippt, finde aber auch ganz viele Symptome einer Depression. Kurzatmigkeit und Schwitzen liegt natürlich auch an Deinem Übergewicht. Du hast Dich ja sehr gut beobachtet, finde allerdings, dass da viele Beschwerden "nicht zusammenpassen". Ein Zuviel an Essen, um nicht zu sagen, Fressgier, ist auch typisch für eine Depression. Besorgt macht mich Deine Aussage, dass Du Schluckbeschwerden hast und Gangunsicherheiten, obwohl Du keine Medikamente oder Drogen nimmst.Hast Du mal über MS nachgedacht ?
Übrigens gegen Geruchsbeschwerden unter den Armen Hydrofugal (Benetzer) ganz toll. Damit habe ich früher als Stewardess viele Kolleginnen "behandelt", die darunter sehr litten.
Ich würde auf jeden Fall eine zweite Meinung eines Arztes bez. der Schilddrüse (Knoten) einholen und ob eine Herzkrankheit vorliegen könnte, ist ja relativ leicht festzustellen bzw. auszuschließen.
Auf jeden Fall würde ich nach den somatischen Untersuchungen einen Psychiater aufzusuchen. Wenn der erste nicht hilft, ruhig einen zweiten. Es ist sehr schwer, einen gutenPsychiater zu finden, ich weiß, wovon ich spreche. Mir hat erst der dritte wirklich langfristig geholfen.
Und versuche, trotz all der Beschwerden, das Gewicht zu reduzieren und Dich zu bewegen, vielleicht erst einmal WALKEN. Ich jogge seit 30 Jahren, auch wenn es mir schlecht geht, weil man mit Bewegung zumindest die körperlichen Symptome reduzieren kann. Es gehört viel Überwindung dazu, wenn es einem schlecht geht, wenn Du es aber getan hast, gibt das ein posiitives Gefühl.
Alles Liebe
und schreib weiter über das, was Du getan hast und die Ergebnisse.
Maggy
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Re: Bleierne Tagesmüdigkeit - CFS?
jakob_g
am 21.08.2009 um 11:32
danke für deine Nachricht! Ich hab mich ein wenig in die Materie eingelesen (bin aber auch nur Laie), und die Bandbreite der Krankheiten, die teils dieselben Symptome auslösen kann, ist massig. Mir ist sowohl Schilddrüse als auch etwas Psychisches in den Sinn gekommen. Das Psychische liegt auf der Hand aufgrund der familiären Vorgeschichte, auf der anderen Seite fühl ich mich einfach nicht depressiv - was natürlich nichts heißen muss. Klar ist, dass nach dieser langen Zeit die Krankheit durchaus an der Psyche nagt, aber ob das wirklich ursächlich ist, das ist die große Frage. Zum damaligen Zeitpunkt als die Probleme anfingen gings mir eigentlich sehr gut, insofern bin ich mir nicht sicher, inwiefern die Psyche eine Rolle spielt.
Dass das Übergewicht die Kurzatmigkeit und das Schwitzen nicht gerade begünstigt ist klar, aber ich erlebe es oft, dass mir das Wasser nur so läuft, und Leute die bei meiner Körpergröße wahrscheinlich 20-30 kg mehr wiegen haben nur eine leicht Nasse stirn, während ich so aussehe, als ob ich gerade den Iron Man gelaufen wäre... Es ist bei mir also definitiv deutlich über der Norm, auch für das Gewicht. Fressgier würde ich mein Essverhalten nicht nennen. Ich esse gut und gerne und auch viel, aber es ist keine Gier und kein Zwang dabei. Ich hab keine Fressattacken, esse kaum Süßigkeiten und renne auch nicht nachts zum Kühlschrank.
Dass - zumindest aus "Schilddrüsen-Sicht" - viele Symptome nicht zusammenpassen (Unterfunktion=Gewichtszunahme, aber Überfunktion=Schwitzen) ist den Ärzten leider auch schon aufgefallen. ;-(
Das mit den "Gangbeschwerden" ist blöd zu beschreiben. Mir kommts halt so vor, als ob ich ab und an neben mir stehe und dann auch total verpeilt durch die Gegend laufe. Mag ein täuschender Selbsteindruck sein - es ist nicht so, dass ich körperlich Beschwerden oder Schmerzen beim Gehen habe, das nicht. Ich laufe nur manchmal (gefühlt) rum wie so ein zerstreuter Professor.
Mit MS habe ich mich offen gestanden noch nicht auseinandergesetzt - danke für den "Tipp", vielleicht ist das ein Ansatz, wenngleich ich über die Krankheit so gut wie nichts weiß.
Gegen den Axelschweiß habe ich mit Odaban sehr gute Erfahrungen gemacht, das Zeug ist wirklich genial. Hilft leider nicht gegen Schweiß am Rücken oder an der Stirn
Viele liebe Grüße
Jakob
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