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Thema: Schlafrestriktion
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Re: Schlafrestriktion
Meikel
am 17.10.2009 um 17:49
"Du möchtest hören, dass andere auch Probleme mit der Schlafrestriktion hatten?"
Mehr noch! Ich möchte hören: "Ja, das kenn ich, mit Deinen 3 durchwachten "Paniknächten" hintereinander, ich konnte 5 Nächte hintereinander nicht schlafen" o.ä.
Denn wenn jemand wegen der Restriktion auf einmal sehr viel müder und zerschlagener wird, möchte ich gerne wissen weshalb.
"Ich bin sooo müde seit der Restriktion, schlafe deshalb immer nach 5 Min. ein und durch"
ist etwas völlig anderes als wenn ich sage: "Ich bin so müde durch die Restriktion weil ich letzt 3 Nächte wegen Ängsten durchgemacht habe"
Ich entnehme deinen Zeilen, daß Du das anscheinend nicht erlebt hast (während der Restriktion mehrere Nächte hintereinander nicht geschlafen) ?
Eine solche oder ähnliche Erfahrung wäre aber wichtig für mich, denn es würde mir zeigen, daß das noch halbwegs "normal" ist.
Ich denke nämlich schon fast, Restriktion ist wohl eher für "die Härtesten" gedacht, bei denen sich Ängste vor dem Bett schon seit langem verabschiedet haben, die aber trotzdem nicht gut genug schlafen können.
Ich führe nur Schlafprotokoll "nach Art Meikel" (Ängste? fit nach aufwachen? vieviel Std. geschlafen? durch Wecker geweckt?)
"Das schöne an der Restriktion ist ja, dass Du unheimlich viel Zeit in Deinem Leben gewinnst"
Schreck laß nach, ich weiß jetzt schon nicht mehr wohin mit meiner Freizeit (nein, Du hast
schon Recht)
Dann lege ich mich einfach mal wieder nach dem Essen etwas hin, einschlafen tue ich nicht.
Diese Wochenendnacht! habe ich mit 3 Flaschen light-Bier, 2 Kümmerling und 20 Tropfen Nachtdosis NL (wird man schon nicht von Abkratzen, mit dem bischen Alohol) so geschlafen, daß ich nicht zum Denken und Grübeln kam. Bin auch mehrfach aufgewacht, aber wieder eingeschlafen, sonst hätte ich am nächsten Morgen Grübelei in Erinnerung. Scheinen also etliche Std. schlaf drin gewesen zu sein. Um 8.30 raus aus den Federn
Kein dicker Kopf übrigens, sondern ausgeruht.
Übrigens versuche ich mir vermehrt klar zu machen, daß es falsch ist zu sagen: "Hilfe, ich kann nicht mehr schlafen"!
Sondern Fakt ist, man kann schlafen, nur halt momentan weniger als andere. Das beruhigt
schon sehr, und das möchte ich mir auch einflüstern.
LG
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Re: Schlafrestriktion
Tocaya
am 18.10.2009 um 17:44
Deine gewünschte Aussage "Ich bin sooo müde seit der Restriktion, schlafe deshalb immer nach 5 Min. ein und durch" klingt für mich ein wenig blauäugig. So einfach pendelt sich ein aus dem Tritt geratener Schlaf-Wach-Rhythmus nicht ein. Da musst Du schon ein wenig mehr Geduld aufbringen. Panik wegen einiger schlechter Nächte ist nicht angesagt, denn der Mensch hält schon eine Menge aus. Denke mal an die Familien mit kleinen Kindern. Diese kleinen Sirenen schrillen nicht los, wenn es gerade in die Biorhythmuskurve der Eltern passt...Und wenn Kinder krank sind, kann das schon über einige Zeit empfindlich unangenehm werden. An den Tagen ist dann auch keine Schonung angesagt!
Du entnahmst meinen Zeilen, dass ich nicht mehrer Nächte hintereinander überhaupt nicht geschlafen habe. Das ist richtig, gegen Morgen bin ich schon irgendwann mal weggenickt. Hätte ich mehrere Nächte überhaupt nicht geschlafen, hätte ich mich im Buch der Guinness-Rekorde angemeldet. Ich glaube nicht, dass man viele Nächte hintereinander ÜBERHAUPT NICHT schlafen kann.
Weshalb benutzt Du nicht die vorgegebenen Schlafprotokolle. Ich denke schon, dass sie sehr gut durchdacht sind. Schlafrestriktion heißt übrigens nicht nur, die Bettliegezeit zu verknappen und ein bestimmtes Schlaffenster einzuhalten, sondern da gehören noch viele begleitende Maßnahmen dazu. Kann es sein, dass Du dies nicht beachtet hast?
Ich wünsche Dir, dass Du Deinen Weg zu gutem Schlaf findest, Tocaya
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