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Thema: Einschlafproblem - Frage an Hrn. Müller
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Einschlafproblem - Frage an Hrn. Müller
Corny
am 15.01.2008 um 14:31
seit ca. 5 Monaten habe ich nun eine massive Einschlafstörung. Es fing an mit einem Virus. Da konnte ich plötzlich nicht mehr schlafen. Möglicherweise war auch ein Erschöpfungszustand daran schuld. Genau kann das jetzt keiner mehr sagen. Auf jeden Fall konnte ich plötzlich ÜBERHAUPT nicht mehr schlafen. War dann nach 2 Monaten stationär zu einer Verhaltenstherapie. Dort konnte ich dann über Schlafrestriktion (6h) nach ca. 10 Tagen immer rd. 2-3 Stunden pro Nacht schlafen (reiner Traumschlaf). Dann sagten die Ärzte jedoch, ich soll die Schlafrestriktion abbrechen, da sie bei mir offensichtlich nicht den erwünschten Erfolg hat (solange ich nur 2-3 Stunden schlafe) und ich soll einfach meinen natürlichen Einschlafpunkt wieder finden. Es folgten seither Schlaftabletten, Antidepressiva-, etc. - Chaos. Ich kann tagsüber nicht einmal mehr dösen. Auch Nachts nicht. Auch kein Wegnicken vor dem Fernseher. Ich komme mir total überdreht vor. Mit Schlaftabletten schlafe ich auch nicht jede Nacht. Ich hatte auch solche Angst vor den Schlaftabletten, dass ich zu sehr beobachtet habe, was passiert jetzt mit meinem Körper. Entspannend ist es für mich nicht mehr, mich hinzulegen. Sobald meine Gedanken abschweifen, schrecken ganz plötzlich meine Gedanken wieder ins "hier und jetzt" zurück und ich merke dass ich fast eingeschlafen wäre, aber dann eben doch wieder nicht. Das macht mich total fertig. Ich habe einen Job der mir Spass macht, ein heiles Familien und Freundeskreis-Umfeld. Trotzdem mache ich jetzt noch eine ambulante Psychotherapie. Aber der Schlaf wird nicht besser. Was soll ich tun? Schlafrestriktion nochmal aufgreifen? Schlafmittel weiternehmen? Wie komme ich weg von dem permanenten Schlafgedanken?
Besten Dank für die Hilfe und viele Grüße!
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Re: Einschlafproblem - Frage an Hrn. Müller
Siemens
am 15.01.2008 um 15:12
Mir hat besondern geholfen locker zu bleiben und gut dosierte Ads zu nehmen. Ich hatte zwar keine Depression, dennoch halfen die Ads ein wenig, mich wieder zu beruhigen.
Ich nehme zurzeit Opipramol 1-1-1 und es geht so einigermaßen.
Werde aber trotzdem zu einem Neurologen gehen, damit er mich effektiver behandeln kann.
Ich schlafe jetzt manchmal 5 std manchmal 6std kommt immer drauf an wie müde ich werde.
Das geht weg, irgendwann wird dein Körper müde und du kannst wieder entspannt schlafen, du musst nur lernen locker zu lassen und keine Angst mehr davor zu haben.
Ich konnte meine Angst in 2 Wochen besiegen, jetzt denke ich überhaupt nicht mehr an schlafen wenn ich ins Bett gehe, sondern nur daran mich im Bett auszuruhen, der Schlaf kommt dann automatisch.
Ich würde dir nochmal eine Schlafrestriktion empfehlen, wenn du deine Angst vorm Schlaf überwunden hast, denn dann ist es effektiver.
Am besten machst du es so, das du dir erstmal 2 Wochen Zeit nimmst, dich deiner Angst zu stellen und versuchen es locker zu sehen und zu entspannen. Dannach würd ich mit einer Schlafrestriktion beginnen.
Und nicht immer denken was passieren kann wenn du mal ned ein Tag schlafen kannst, das ist vollkommen egal.
Ich konnte 4 Nächte nicht schlafen und dann ein Tag nur 4std schlafen und habs ganz locker gesehen. Ich hab mich gehfühlt als ob ich zig Joints geraucht hätte und hab mich gefühlt, als ob ich inner Traumwelt wäre.
Das ging dann aber immer mehr weg indem ich dann immer lockerer war und immer mehr schlafen konnte.
Also nimm dir einfach die Zeit, denk immer dran es geht um deine Gesundheit also spielt Zeit hier keine Rolle sondern nur das du da wieder rauskommst und wieder ein normales Leben führen kannst.
lg Siemens
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Re: Einschlafproblem - Frage an Hrn. Müller
Corny
am 17.01.2008 um 10:16
Viele Grüße
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Re: Einschlafproblem - Frage an Hrn. Müller
Siemens
am 17.01.2008 um 11:23
Ne Therapie hatte ich auch nicht, ich habs eben einfach locker genommen.
Was Entspannungsübungen, Autogenes Training usw. angeht, davon halt ich nichts.
Dennoch würd ich dir mal raten ne Therapie zu machen, oder geh zu einem Neurologen, fals du es alleine nicht hinbekommst.
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Re: Einschlafproblem - Frage an Hrn. Müller
steffi
am 19.01.2008 um 12:13
re Verhaltenstherapie machen? Würde ich auch gerne Versuchen. Was ist Insidon? Kann man das über längeren Zeitraum unbesorgt nehmen. Ist das weniger schlimm als Schlafmittel?
Vielen Dank für Deine Hilfe
Liebe Grüße
Steffi
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